Protestantische Propaganda

(Kirche zum Mitreden, 10.08.1998)

evangelisch Gründe - e / k / d / de bei G.
kirche propaganda -un/ i-goetti/ ngen / de bei G.
protestantisch aus gutem grund bei G.
Aus protestantischen Kreisen kommt wieder einmal antichristliche Hetze, u.z. in dem "Projekt" "evangelisch aus gutem Grund". Hier einige Angaben zur Projektleitung:

"Eine von der Kirchenleitung eingesetzte Gruppe leitet und verantwortet das bis 1999 laufende Projekt. Dore Struckmeier-Schubert (Journalistin und Vorsitzende des Öffentlichkeitsausschusses des Landessynode), Dr. Klaus Bartl (Pfarrer und wissenschaftlicher Mitarbeiter des Kirchenpräsidenten), Peter Schmitz (Leiter des Fachreferates Zentrale Dienste der EKHN), Hartmut Schulz (Pfarrer und Pressebeauftragter der EKHN), Friedrich Weber (Pfarrer und Propst für Süd-Nassau), Peter Ziesecke (Marketingberater) und Wolfgang H. Weinrich (Öffentlichkeitsbeauftragter und Leiter des Pilotprojekts) werten diese Erfahrungen aus, geben Anregungen und arbeiten mit den Landeskirchen zusammen, die das Konzept der EKHN übernommen haben."
Adresse: Kirchenverwaltung der EKHN, evangelisch aus gutem Grund, Paulusplatz 1, 64285 Darmstadt

Warum es die Protestanten gibt, ist schnell erklärt: Martin Luther wurde mit seinen psychischen Problemen und mit seinen unchristlichen Gelüsten (Völlerei, Hurerei etc.) nicht fertig. Statt den Weg der Buße und Umkehr zu gehen, kehrte er ganz einfach das Evangelium um und bastelte sich eine Religion nach seinem Geschmack zusammen; s. den "Controvers-Katechismus". Protestanten haben deshalb nicht das Recht, sich für ihre Religion auf Christus als Urheber zu berufen! Ihr "Prophet" ist der Psychopath Martin Luther! Daß es trotzdem eine protestantische Religion gibt, verwundert nicht, sondern ist aus der menschlichen Erkenntnisschwäche und Begierlichkeit leicht zu erklären. Viele erkennen einfach nicht den Ursprung und die Zielsetzung des Protestantismus, wobei wir über die Schuld des einzelnen (unüberwindliche oder angestrebte Unwissenheit) nicht zu urteilen haben.

Wer "evangelisch" ist, weil er z.B. aus einer "evangelischen" Familie kommt und immer nur mit den antichristlichen Parolen seitens der "evangelischen" "Kirchen-" Leitung vollgepumpt wurde, den trifft möglicherweise nur eine geringe Schuld an seinem außerkirchlichen Status. Weitaus schlechter sieht es allerdings für die aus, die ihren "evangelischen" Glauben begründen wollen, denn das kann ja nur schwerlich etwas anderes als Bauernfängerei sein. Schauen wir deshalb auf die "Argumente" seitens der Protestanten, mit der diese die Existenz ihrer Sekte begründen wollen:



"Gute Gründe, evangelisch zu sein:

Keine letzte, irdische Instanz kann alleine sagen, was genau Gottes Wille ist. Nur Gespräche und Diskussionen können herausfinden, wie die Bibel jeweils auszulegen ist und wie evangelische Christen und Christinnen leben müssen. Deshalb haben evangelische Gemeinden unterschiedliche Profile. Die Evangelische Kirche bietet viele Möglichkeiten, persönlichen Glauben in einer Gemeinschaft zu leben. Trotz aller Pluralität gibt es aber deutliche Merkmale und typische Erkennungszeichen der Evangelischen Kirche.

frei:
evangelisch - jeder Mensch muß sich selbst ein Urteil bilden. Das eigene Gewissen bleibt die letzte Instanz vor Gott und den Mitmenschen. Freiheit wächst aus Einsicht. Der Glaube an Gott hilft. Mit Gott hat jeder Mensch gute Möglichkeiten im Leben. Glaube macht stark und gibt Freiheit - innere und äußere.

verantwortlich:
evangelisch - deutlich machen, worum es geht. Hinschauen und aufklären, zuhören und trösten, zupacken und Neues schaffen - begründet im Evangelium. Verantwortung übernehmen - ohne Überforderung und Zwang.

entschieden:
evangelisch - lebendiger Glaube mit Freude und Dankbarkeit. Tatkraft und Engagement. Bewußt Entscheidungen treffen und offen sein für Neues - einer besseren Zukunft wegen.

vielfältig:
evangelisch - das sind Kirchen und Gemeinden, Initiativen und Einrichtungen, Kindergärten und Krankenhäuser. Menschen, die etwas tun, die glauben und handeln. Das schließt Irrtümer und Diskussionen ein. Vor allem aber positive Veränderung.

Menschen bleiben nicht allein. Menschen entdecken sich und andere und finden dabei viel mehr: Eine Kirche für alle. evangelisch - aus gutem Grund"



Der Ansatz ist bereits verfehlt: "Keine letzte, irdische Instanz kann alleine sagen, was genau Gottes Wille ist. Nur Gespräche und Diskussionen können herausfinden, wie die Bibel jeweils auszulegen ist und wie evangelische Christen und Christinnen leben müssen."
Formulieren wir das in einen logischen Schluß um:
Prämisse 1: Keine letzte, irdische Instanz kann alleine sagen, was genau Gottes Wille ist.
Prämisse 2: Nur Gespräche und Diskussionen können herausfinden, wie die Bibel jeweils auszulegen ist und wie evangelische Christen und Christinnen leben müssen.
Konklusion: Gespräche und Diskussionen sind nichts Irdisches.

Das, worauf die Protestanten Ihre "Argumentation" aufbauen, ist also ganz offenkundig Blödsinn zur Potenz. Die Protestanten versuchen hier nur zu kaschieren, daß der Verzicht auf das Lehramt mit dem Papst an der Spitze notwendig zu einem heillosen Chaos führen muß, in dem jeder für sich selbst den Papst spielt. Was dann schönrednerisch als "Pluralität" bezeichnet wird, ist nur das nach außen sichtbare Chaos der "Protestanten" mit ihren unzähligen Minisekten. Gleichgesinnte rotten sich nach Belieben zu "Gemeinden" zusammen, die dann rein formal dem Knäuel "Evangelische Kirche" angehängt werden.

Ganz in Propaganda-Manier folgen dann weitere schönrednerische Schlagworte, an erster Stelle steht dabei die Freiheit. Nun täusche man sich aber ja nicht über das, was die Protestanten mit Freiheit meinen. Das ist keineswegs die christliche Freiheit, die in der Wahl zum Guten besteht. Das ist noch nicht einmal die Freiheit im indifferenten und damit völlig unzulänglichen Sinn, die in der Auswahl zwischen verschiedenen Möglichkeiten unabhängig von jedem moralischen Wert besteht. Das ist nur die protestantische "Freiheit", die sich sehr bald als die reinste Diktatur erweist; blicken wir einmal auf die "Freiheit vom Gewissensdruck", den die "evangelische" Kirche angeblich der Welt bringen will:
"Habt ihr wirklich in der evangelischen Kirche die volle Freiheit vom 'Gewissensdruck' und könnt ihr sie haben? Darf der junge Herr Konfirmand seine Bibel anders verstehen, als sie ihm erklärt wird? Darf er seine eigene Meinung allein hören und befolgen? Lehrt ihn das einmal im Ernste! Katholisch wird er dann freilich nicht werden, aber wartet, wie lange er noch ein evangelisches Gemeindemitglied und ein Christ überhaupt sein wird! Wer wissen will, welche Gewissensfreiheit Luther lehrte, der studiere dessen Werke und die verschiedenen evangelischen Kirchenordnungen. Luther sagt in seinen Tischreden (lat. Ausg. 288): 'Wenn ich jemand zwei- oder dreimal ermahnt habe, so will ich ihn, wenn er nicht folgt, auf der Kanzel als einen Verbannten anzeigen, daß man ihn für einen Hund halten soll; stirbt er also, so soll er auf den Schindleich begraben werden wie ein Hund.' Des Herzogs Christian Kirchenordnung (Zelle 1619, S. 91) droht dem Gebannten schreckliche Strafen an; niemand solle mit ihm essen und trinken dürfen, alle Wirtshäuser seien im verboten, im freien Feld soll er begraben werden, mit allen Teufeln in der Hölle soll er verflucht sein und verdammt. Ebenso reden andere evangelischen Kichenordnungen über das Verfahren gegen 'Ketzer' und grobe Sünder (Böhmer, Ius eccl. Protest. 5,39,§55). Oder hat nicht Luther geradezu aufgefordert, 'den Papst und was seiner Abgötterei Gesindin ist, zu nehmen und ihnen als Gotteslästerern die Zunge hinten am Halse herauszureißen', 'die lästerlichen Buben allesamt, alles päpstliche Gesind zu ersäufen'? Völlige Unterdrückung und Ausrottung der katholischen Kirche betrachteten alle Reformatoren als selbstverständlich. Sie schrieen allerorts über Gewissensdruck, sie selber aber waren die ärgsten Gewissenshenker. Döllinger spricht es aus, nichts sei unrichtiger, als zu behaupten, die Reformation sei eine Bewegung für Gewissensfreiheit gewesen. Gerade das Gegenteil sei wahr (Kirche, S. 68)" (F. Laun, "Controvers-Katechismus", 36f). - Bevor sich jemand mit dem Hinweis auf die Verfolgungen von Hexen und Ketzern in der katholischen Kirche ein Eigentor leistet (s. die Leserbriefe vom 28.03.1998), raten wir jedem, sich über die historischen Fakten kundig zu machen. Bei diesen vermeintlich "katholischen" Aktionen liegt sicherlich persönliche Sünde vor, aber nicht der Fehler im System, wie er bei den Protestanten gegeben ist.

Diese angebliche "Freiheit" nun besteht also in dem brutalen Zwang, antichristliche Inhalte glauben zu müssen, u.z. gerade die Inhalte, die von dem Rudelführer der jeweiligen protestantischen Mini-Sekte erlassen werden. Die Rudelführer werden natürlich im allgemeinen so vorgehen, daß nicht jeder gleich den Braten riecht, sondern ihre Gefolgschaft erst einmal mit dem Gesülze von "Freiheit" etc. einlullen. Die "ökumenische Bewegung" in der V2-Sekte kommt den "Protestanten" da gerade recht, denn hier wird eine weitere, zahlenmäßig starke Gruppe der Lehre Christi abspenstig gemacht und dem "evangelischen Kirchen-Knäuel" angehängt. Was sollte ein Protestant tun, wenn er in der Bibel von der Gewalt der Sündenvergebung, der Gegenwart Christi im eucharistischen Sakrament, der hierarchischen Struktur der Kirche u.ä. liest und feststellen muß, daß seine eigene "evangelische" Sekte, ebenso wie alle anderen Denominationen, diese klaren biblischen Bestimmungen entweder völlig ignoriert oder rettungslos vergewaltigt hat. Dann wird nicht mehr groß diskutiert, dann muß der fragende Protestant verstummen und sich bedingungslos dem Machtwort der Oberprotestanten beugen.
Das ist der Schlüssel zum Verständnis der weiteren Schlagwörter:
- "verantwortlich", d.h. verantwortungslos: "deutlich machen, worum es geht", meint, den Leuten einzubleuen, was sie zu schlucken haben - Argumente fehlen ja notwendig. Etwas ehrlicher ist da das Gerede: "Neues schaffen" - weil Christi Lehre abgelehnt wird, muß das daraus resultierende Loch notdürftig mit Privatphantasien gestopft werden.
- "entschieden", d.h. unschlüssig: Nur insofern ist der protestantische Wahn auch "lebendiger Glaube": Ein wandelbares Gewirre aus widerstrebenden Meinungen, ohne jede Verbindlichkeit, ohne Verbindung zu gestern oder morgen.
- "vielfältig", d.h. chaotisch: "Positive Veränderung" - immer mal was Neues! Das einzig Beständige im Protestantismus ist die Existenz von Irrtümern.

So sieht also eine protestantische Werbung aus: Die bleibende Wahrheit, die Christus ist, wird radikal abgelehnt. Statt Treue zum Evangelium wird hier der immerwährende Wandel gepredigt, die Verbindung zu Jesus Christus wird hier gar nicht mehr thematisiert, alles bleibt in dem Nebelfeld eines "Glaubens", der keinerlei Richtigkeit für sich beanspruchen kann und damit wertlos ist. So führen die Oberprotestanten nur eine Maskerade durch, bei der sie die eigentlichen Kennzeichen des Protestantismus - die antichristliche Struktur - unter hübsch klingenden Begriffen verbergen. Der scheinbare Widerspruch zwischen absoluter Freiheit und brutalem Zwang in Glaubensfragen läßt sich leicht erklären: Entscheidend ist nur, daß die katholische Religion abgelehnt wird, und um dieses Ziel zu erreichen, wird den (potentiellen) Anhängern mal vorgeflunkert, in der "evangelischen" Kirche herrsche Freiheit, mal mit Psycho-Terror zu Leibe gerückt - ganz wie es gerade paßt. Die Sklaverei besteht aber in jedem Falle, denn nur die Wahrheit befreit (Joh 8,32).

Evangelisch - Nein danke!
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Dieser Text geht per Briefpost an die Mannschaft von "evangelisch aus gutem Grund"; ggf. werden wir über die Reaktion der Mannschaft berichten.

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